Umgang mit Batterien

BEACHTEN SIE DIE POLARITÄT! Setzen Sie die Batterien ordnungsgemäß unter Beachtung der Symbole ein, die Ihnen die richtigen Positionen der positiven (+) und negativen (-) Batteriepole zeigen. Falsche Polarität ist oft die Ursache für überhitzte oder ausgelaufene Batterien.

Außerdem:

  • Batterien werden am besten in einer kühlen, trockenen Umgebung bei normaler Raumtemperatur gelagert. Entnehmen Sie die Batterien aus Geräten, die längere Zeit gelagert werden (> 6 Wochen).
  • Werfen Sie Batterien nicht ins Feuer - sie können platzen oder auslaufen.
  • Tragen Sie Batterien nicht zusammen mit Metallgegenständen wie Münzen, Büroklammern, usw. lose in einer Tasche oder einem Beutel herum. Dadurch erhöht sich das Risiko eines Kurzschlusses der Batterie, starker Erwärmung, eines Anstiegs des Innendrucks und schließlich des Auslaufens.
  • Laden Sie nur speziell als "wiederaufladbar" gekennzeichnete Batterien wieder auf. Der Versuch, eine normale Batterie wieder aufzuladen kann zum Aufplatzen oder zum Auslaufen führen.
  • Stellen Sie Batterien oder batteriebetriebene Geräte nicht in heißer Umgebung ab - erhöhte Temperaturen führen bei Batterien zu verstärkter Selbstentladung.
  • Die gleichzeitige Verwendung alter und neuer oder verschiedener Arten von Batterien oder Batterien verschiedener Hersteller kann zum Aufplatzen oder zum Auslaufen führen.
  • Bewahren Sie Batterien für kleine Kinder unzugänglich auf.

Spezieller Umgang mit Akkus

Aufgrund des allgemein als "Selbstentladung" bekannten Phänomens verlieren normale Akkus mit der Zeit spontan ihre Ladung. Nach etwa drei Monaten Lagerung ist diese Art NiCd- und/oder NiMH-Akkus fast vollständig entladen und muss vor einem Einsatz wieder aufgeladen werden. Heute bieten viele Markenhersteller einschließlich Panasonic ein eigenes Portfolio einer neuen Art von NiMH-Akkus an, die die Energie auf viel effizientere Weise speichern und nach einem Jahr oder später immer noch etwa 80 % ihrer Ladekapazität enthalten. Dadurch wird der Einsatz von Akkus auch für Geräte wie Fernbedienungen oder Uhren vereinfacht, bei denen die Batterien normalerweise mehrere Monate halten. Natürlich sollten für sicherheitsrelevante Geräte wie Rauchmelder oder Sicherheitsleuchten besser immer noch Primärbatterien eingesetzt werden.

Außerdem:

  • Die wiederaufladbaren Nickel-Cadmium-Akkus leiden unter dem sogenannten "Memory-Effekt". Wenn sie geladen werden, obwohl sie nicht vollständig leer sind, erfolgt nur ein teilweises Laden. Dadurch wird die niedrigere Kapazität zur neuen Maximalkapazität. Nickel-Metallhydrid-Akkus (NiMH) kennen diesen Effekt nicht. Nickel-Cadmium-Akkus sind seit einigen Jahren im Verbrauchermarkt verboten und sollten auch in ein paar Jahren aus unseren Häusern verschwunden sein.
  • Lassen Sie Akkus nicht über längere Zeit entladen oder unbenutzt liegen. Akkus bleiben frisch, wenn sie mindestens alle 6 - 9 Monate geladen werden. Bitte laden Sie Akkus ein paar Stunden vor dem beabsichtigen Einsatz (außer Sie benutzen welche, die sich nur langsam selbst entladen).
  • Akkus erwärmen sich während des Ladevorgangs und des Einsatzes - das ist normal. Als Vorsichtsmaßnahme verfügen Panasonic-Akkus und Ladegeräte über einen Überhitzungsschutz. Bei Raumtemperatur geladene Akkus halten länger.
  • Halten Sie die Kontaktflächen der Akkus durch sanftes Reiben mit einem Radiergummi oder einem Stück Stoff sauber. Etwas Alkohol hilft beim Lösen von Schmutz und Rückständen. Verschmutzte Kontakte sind eine Hauptquelle von Ladeproblemen.
  • Vermeiden Sie jedes Kurzschlussrisiko (zum Beispiel aufgrund beschädigter Etiketten), weil Akkus einen sehr geringen Innenwiderstand haben, der im Fall eines Kurzschlusses zu sehr hohen Temperaturen führen kann.